Stray – Einsame Vierbeiner

Adoption

Ein Hund aus dem Tierschutz ist eine Entscheidung für viele Jahre. Hier steht, wie der Weg zu Ihrem Hund verläuft – Schritt für Schritt.

Illustration: Fünf Welpen sitzen nebeneinander, daneben ein kleiner PlüschhundIllustration: Paula Williges

Wer einen Hund aus dem Tierschutz adoptiert, holt sich kein Haustier, sondern ein Familienmitglied mit Geschichte. Die meisten unserer Hunde kommen aus Griechenland: Viele wurden auf der Straße geboren, ausgesetzt oder haben schon schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht – und trotzdem ihre Lebensfreude nicht verloren.

Mit jedem Hund, der in sein Für-immer-Zuhause reisen darf, wird ein Platz frei für einen Notfall von der Straße. Eine Adoption rettet so gleich zwei Leben.

Damit die Entscheidung für Hund und Mensch die richtige ist, nehmen wir uns Zeit: Jeder Hund hat eine feste Ansprechperson, die ihn kennt, wir lernen Sie vor der Vermittlung persönlich kennen, und wir sind auch nach dem Einzug für Sie da.

Ablauf

In vier Etappen zu Ihrem Hund

Von der ersten Anfrage bis zum Abholtag vergehen meist einige Wochen. So läuft eine Adoption bei uns ab.

Illustration: Heller Hund mit lila Halstuch rennt fröhlichIllustration: Paula Williges
  1. Schritt 1

    Hund entdecken

    Stöbern Sie durch unsere Hunde. Jeder Steckbrief nennt eine Ansprechperson, die den Hund persönlich kennt.

    Zu den Hunden
  2. Schritt 2

    Selbstauskunft

    Mit dem Fragebogen lernen wir Sie und Ihr Zuhause kennen. Danach meldet sich die Vermittlerin telefonisch.

    Zur Selbstauskunft
  3. Schritt 3

    Vorkontrolle

    Jemand aus unserem Team besucht Sie zu Hause – kein Prüfungstermin, sondern ein Gespräch über Ihren Alltag mit Hund.

    Was Sie erwartet
  4. Schritt 4

    Schutzvertrag & Ankunft

    Der Hund wird geimpft, gechippt und reisefertig gemacht. Mit dem Schutzvertrag beginnt die Reise in sein Zuhause.

    Zum Abholtag

Den ganzen Ablauf ansehenSchutzgebühr und Transportkosten stehen transparent auf dieser Seite.

Kosten

Was kostet ein Hund aus dem Tierschutz?

  • 330 €Schutzgebühr inkl. 7 % USt.
  • 260 €Beteiligung an den Transportkosten nach Deutschland

Die Schutzgebühr ist kein Kaufpreis. Sie dient in erster Linie dem Schutz des Tieres und ist eine Beteiligung an den Kosten, die bis zur Vermittlung entstehen: Unterbringung, Versorgung, Impfungen, Kastration, Chip, Medikamente, Behandlungen und Operationen.

Die Transportkostenbeteiligung deckt die tatsächlichen Kosten für die rechtssichere Einreise nach Deutschland nicht vollständig – die Differenz trägt der Verein aus eigenen Mitteln.

Mehr zur Schutzgebühr

Gut zu wissen

Häufige Fragen zur Adoption

Was kostet die Adoption eines Hundes bei Stray?

Die Schutzgebühr beträgt 330 € inklusive 7 % Umsatzsteuer. Dazu kommt eine Beteiligung an den Transportkosten von 260 €. Beides ist kein Kaufpreis, sondern deckt einen Teil der Kosten für Unterbringung, Tierarzt und Transport – den Rest trägt der Verein.

Wie läuft die Adoption ab?

Sie suchen sich einen Hund aus und füllen die Selbstauskunft aus. Die zuständige Vermittlerin meldet sich telefonisch, danach besucht Sie jemand aus unserem Team zur Vorkontrolle. Ist sie positiv, wird der Hund auf die Ausreise vorbereitet, Sie unterschreiben den Schutzvertrag – und Ihr Hund reist mit dem nächsten Transport zu Ihnen.

Wer beantwortet meine Fragen zu einem bestimmten Hund?

Jeder Hund hat eine feste Ansprechperson, die ihn persönlich kennt. Sie steht im Steckbrief des Hundes – dort können Sie sie direkt anschreiben.

Wie werden die Hunde auf die Reise vorbereitet?

Vor der Ausreise wird jeder Hund tierärztlich untersucht, geimpft, entwurmt und gechippt. Dazu gehört ein Bluttest, auch auf Mittelmeerkrankheiten; wenn nötig, steht noch die Kastration an. Unsere Hunde reisen ausschließlich mit TRACES, dem offiziellen Verfahren der EU für Tiertransporte, nach Deutschland.

Sind die Hunde gesund?

Unsere Hunde werden tierärztlich untersucht und bestmöglich vorbereitet. Trotzdem lässt sich nicht jede alte Verletzung, Krankheit oder Belastung vor der Ausreise erkennen. Wer einen Hund aus dem Auslandstierschutz aufnimmt, sollte bereit sein, ihn auch dann gut zu versorgen, wenn sich später etwas zeigt.

Was ist eine Vorkontrolle?

Ein Hausbesuch vor der Vermittlung. Wir lernen Sie kennen, klären Fragen vor Ort, geben Tipps für den Start und sehen, wo der Hund leben würde. Es ist kein Prüfungstermin, sondern ein Gespräch.

Was brauche ich am Abholtag?

Ein gut sitzendes Sicherheitsgeschirr und ein Retriever-Halsband oder eine Retriever-Leine – anfangs am besten doppelt gesichert. Viele Hunde sind nach der Reise verunsichert und versuchen zu flüchten. Bitte lesen Sie unbedingt unsere Infos zum Abholtag.

Kann ich einen Hund vorher kennenlernen?

Einige unserer Hunde sind bereits auf einer Pflegestelle oder in einer Pension in Deutschland. Ob ein Kennenlernen möglich ist, besprechen Sie am besten direkt mit der Ansprechperson im Steckbrief.

Vermitteln Sie auch ins Ausland, zum Beispiel nach Österreich?

Nach Österreich vermitteln wir keine Hunde. Wenn Sie außerhalb Deutschlands wohnen, sprechen Sie uns bitte vor der Selbstauskunft an.

Illustration: Junge in brauner Jacke hält ein Herbstblatt, ein wuscheliger Hund springt an ihm hochIllustration: Paula Williges

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