Über die Regenbogenbrücke PawID BEC-1026-01

Becky

* ca. Spätsommer 2012 † 16. Oktober 2026 In liebevoller Erinnerung

Bilder

  • Geschlecht Hündin
Geboren
ca. Spätsommer 2012
Verstorben
16.10.2026

Neuigkeiten

  1. Einst an unserer Seite.
    Für immer in unseren Herzen.

    Beckys Weg zu ihrer Familie war von vielen Umwegen geprägt.

    Eines Tages tauchte sie in der Gegend von Foteini auf. Foteini wurde auf das freundliche junge Hundemädchen aufmerksam, ließ sie kastrieren und kümmerte sich um sie. Doch weil ihr Gehege, wie so oft, bereits überfüllt war, musste Becky anschließend wieder auf die Straße zurück.
    Die nächste Wendung ließ nicht lange auf sich warten: Als zwei unserer damaligen Mitarbeiterinnen Foteini besuchten, begegneten sie Becky an der Strandpromenade. Stets auf der Suche nach ein paar zusätzlichen Streicheleinheiten und Leckerlis, begleitete sie die beiden Frauen auf ihrem Weg. Ihre liebevolle und zutrauliche Art berührte unsere Mitarbeiterinnen tief. Becky folgte ihnen schließlich bis zu Foteinis Haus, doch an diesem Abend durfte sie noch nicht hinein.

    Bis zum nächsten Morgen hatte Becky jedoch ihr Ziel erreicht. Foteini, die Frau mit dem großen Herzen, hatte sie ins Haus gelassen. Später durfte Becky dann auch in Foteinis Gehege einziehen.
    Ende November 2013 trat Becky ihre Reise nach Deutschland an und zog zunächst in eine Pension. Und dann, nach einem weiteren halben Jahr des Wartens, fand sie endlich ihre Familie.

    Es folgten 12,5 glückliche Jahre. Becky war immer mittendrin, gehörte selbstverständlich dazu und war aus dem Leben ihrer Menschen nicht mehr wegzudenken. Mit 14 Jahren verließen sie schließlich die Kräfte. Im Kreis ihrer Familie trat Becky ihre letzte Reise an.

    Die Familie schreibt:
    „Becky kam vor zwölfeinhalb Jahren zu uns, wuselig, verschmust und absolut verfressen. Sie hat unsere beiden Kinder durch die Pubertät begleitet (besonders dann, wenn die Eltern gerade besonders nervig waren) und uns (meinen Mann und mich) davon abgehalten, an unseren Schreibtischen zu versauern. Sie fand immer ihren Weg zu Biergärten und Cafés, besonders nach einem Waldspaziergang oder einem anstrengenden Arbeitstag. Ansonsten lag sie bevorzugt im Weg – vor der Wohnungstür, im Arbeitszimmer, im Schlafzimmer – oder auf der Dachterrasse in der Sonne.
    Früher ist sie neben unseren Rädern her getrabt, in den letzten Jahren hat sie lieber den Fahrradanhänger genommen. Kleine Annehmlichkeiten wie die Rampe hoch in den Kofferraum oder ins Wohnmobil hat sie irgendwann nicht mehr mit Verachtung gestraft, sondern hingenommen – und zum Schluss sogar eingefordert. Dass die Wege kürzer wurden und länger dauerten, gehörte dazu. Ab und an ein kleiner Sprint, einmal buddeln im Wald oder im Sand und dann wieder gemütlich gehen und schnuppern bzw. „Zeitung lesen“. Hauptsache, sie war dabei! Das war ohnehin das Wichtigste.
    Das Ende kam mit einem Alter von etwa 14 Jahren nicht ganz unvorbereitet, dann aber doch überraschend schnell. Aber wir sind trotzdem froh, dass Becky nicht lange leiden musste und wir uns gemeinsam als Familie verabschieden konnten.
    Damals hatte Amelie ihr Testament für Becky hinterlassen. Auch Becky hat ein Testament hinterlassen, aber es wird noch ein bisschen Zeit brauchen, bis wir wieder einen Hund in unserer Familie haben werden.
    Danke für die Zeit mit dir, Becky!“

    Liebe Familie A.-H., Becky hatte großes Glück, dass Sie sie entdeckt haben und in Ihre Familie aufgenommen haben. Schmusestunden, Spaziergänge, Liebe und Sicherheit … alles, was sich Becky gewünscht hat. Dafür und dass Sie Becky ein so schönes Leben geschenkt haben, danken wir Ihnen von Herzen. Wir hoffen und wünschen, dass bei Ihnen bald die schönen Erinnerungen an und die Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit die Trauer überwiegen werden.

    Bilder aus Beckys glücklichem Leben:

    Und hier ist Beckys ganze Geschichte, wie sie auf unserer alten Homepage erzählt wurde:

    Becky… die traurige Geschichte eines wunderschönen und cleveren Hundes, hoffentlich mit Happy End

Illustration: Junge in brauner Jacke hält ein Herbstblatt, ein wuscheliger Hund springt an ihm hochIllustration: Paula Williges

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