Sensibel, vorsichtig, reagiert aufgrund ihrer traumatischen Erfahrungen zunächst sehr ängstlich. Nicht aggressiv, ihr Schnappen war eine Reaktion auf Angst und Unsicherheit. Vertrauensfähig – mit Zeit und respektvoller Annäherung. Zärtlich, genießt inzwischen Streicheleinheiten. Braucht geduldige, verständnisvolle Menschen, die sie in ihrem Tempo ankommen lassen.
Die Tierschützerin hat eine Familie für Lizzy gefunden.
Eingesperrt in einem Schuppen ohne Wasser und Futter, verletzt, namenlos – das ist der Anfang von Lizzys Geschichte. Als die rumänische Tierschützerin Elena Lizzy bei sich aufnahm, war die Kleine in einem sehr schlechten Zustand, schmutzig, dünn und mit Verletzungen, die durch eine Schere verursacht worden waren.
Sie war so verstört, dass sie schreckliche Angst vor jeder Annäherung hatte und aus Angst sogar nach Elena schnappte.
Elena ließ Lizzy selbst entscheiden, wann und wie weit sie sich nähern wollte, ganz in ihrem eigenen Tempo. Einen ganzen Monat lang – und dann geschah etwas Wunderschönes: Lizzy fasste Vertrauen zu Elena.
Zunächst durfte Elena sich ihr nur aus der Entfernung nähern und sie ganz vorsichtig mit einem Finger an der Nase berühren. Doch von da an ging es Schritt für Schritt vorwärts, und langsam begann Lizzy, Vertrauen zu fassen. Heute lässt sie sich von Elena gerne streicheln.
Gesucht werden Menschen, die Lizzy in Ruhe und mit viel Geduld ankommen lassen und ihr helfen ihre Vergangenheit zu vergessen.
